Die Grammatik der deutschen Sprache.
Die Bereiche der Grammatik heißen die Morphologie und die Syntax.
Die Morphologie erforscht
- den morphologischen Bestand des Wortes;
- Bildung, Bedeutung und Funktion der Wortformen von verschiedenen Wortarten.
Die Wortform ist jede grammatische Abwandlung eines Wortes, die seine lexikalische Bedeutung nicht verändert.
Nach der Art der Bildungunterscheidet man:
- synthetische Wortformen, die mittels Morpheme und Vokalwechsel gebildet werden;
- analytische Wortformen, die mit dem Hilfswort gebildet werden;
- suppletive Wortformen, die von verschiedenen Wurzeln gebildet werden.
- Die Gesamtheit aller Wortformen eines Wortes heißt das Paradigma.
- Es gibt formenreiche Wörter und Wortklassen wie das Verb, viele Pronomen, das Adjektiv,
-formenarme wie das Substantiv,
-unveränderliche, z.B. viele Adverbien, Dienstwörter.
Das Morphem ist die kleinste grammatische Einheit.
Man unterscheidet:
Rein grammatische Morpheme, mit deren Hilfe Wortformen gebildet werden,
z.B. –(e)s;
Wortbildende Morpheme, die zur Bildung neuer Wörter dienen: -ung, -un, -keit..
Nach der Stellung im Wort und der Leistung unterscheidet man:
- das Wurzelmorphem / die Wurzel – das Hauptmorphem, der Träger der lexikalischen Bedeutung;
- das Suffix / die Nachsilbe (steht nach der Wurzel)
- das Präfix /die Vorsilbe (steht vor der Wurzel)
- die Flexion / die Endung (rein grammatisches Morphem)
Ein Morphem kann verschiedene Funktionen haben:
-er: die Felder, größer, erfahren, ein guter Tag, der Lehrer.
Das Morphem kann variabel sein: werfen, wirfst, geworfen, Würfel, warf.
Das erfolgt durch den Vokalwechsel, und zwar
- den Umlaut: alt-älter, lang – länger
- den Ablaut: gehen – ging – gegangen
- die Vokalhebung (Übergang von e zu i/ie): ich lese – du liest
- den Konsonantenwechsel: ziehen – zog
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