Rauchen oder nicht rauchen?
Experten in aller Welt beschäftigen sich intensiv mit dem Problem des Rauchens, weil alle wissen, dass es schädlich ist. Aber die Zahl der Raucher wächst jährlich um 3%. Aus einem Forschungsbericht der Wissenschaftler unseres Landes geht hervor, dass in den 60er Jahren nur 45 % Männer und 26,3 % Frauen geraucht haben. In den 70er Jahren sind es schon 56,9% Männer und 49 % Frauen geworden. 1979 wurden Studenten in 13 Hochschulen des Landes untersucht: 90 % Jungen und 60 % Mädchen sind Raucher. 
Man raucht aus Gewohnheit, aus Neugier, aus Nachahmung, aus Leichtsinn, aus Opposition, aus Unwissenheit. Einige rauchen, weil sie gefallen möchten, andere- weil es ihnen langweilig ist. Dritte sagen: Warum soll ich nicht rauchen, wenn so viele rauchen? Oder: Warum wird das Rauchen nicht verboten, wenn es so schädlich ist?
Warum ist das Rauchen eigentlich schädlich? Erstens, weil es Nikotin enthält. Nikotin ist nach Zyankali eines der stärksten Gifte. Ein Beweis dafür: 40 bis 60 Milligramm reines Nikotin genügen, um einen erwachsenen Menschen zu töten. Diese Menge bekommt der Raucher aus 20 Zigaretten, aber verteilt, nicht auf einmal. Zweitens, gibt es im Tabak über 1000 schädliche Stoffe und Gifte, die auf das Nervensystem, auf das Blut, das Herz, die Lungen, den Magen und alle anderen Organe des Menschen wirken. Deshalb hat das Rauchen viele schwere Krankheiten zur Folge, wie Krebs, Herzkrankheiten u. a. Folgende Fakten bewiesen es: Rauchen ist die Ursache von 95 % aller Erkrankungen an Lungenkrebs. An Herzinfarkt erkranken die Raucher 12mali öfter als Nichtraucher, an Magengeschwür - 10 mal öfter usw. Außerdem, wirkt das Rauchen sehr schlecht auf Sprech- und Atmungsorgane, darum ist es für Sänger, Schauspieler und Lehrer verboten. Fahrer und Flieger dürfen auch nicht rauchen, weil Nikotin die Reaktion und die Sehkraft mindert. Und dazu wirkt das Rauchen auf die Arbeits- und Studienleistungen. Ein Beispiel zum Beweis: Nach den Untersuchungen eines amerikanischen Wissenschaftlers gab es unter den guten Studenten nur 16 % Raucher, unter den leistungsschwachen -60 %. Besonders stark leidet unter Nikotin das Gedächtnis; aus diesem Grund prägen sich die Raucher den Stoff viel langsamer und schlechter als Nichtraucher. Und das wichtigste: Die Raucher leben 6-8 Jahre weniger als Nichtraucher. Die gleichen Folgen hat auch das passive Rauchen, d. h. der Aufenthalt im Raum, wo geraucht wird. 25 % der schädlichen Stoffe einer Zigarette verbrennen, 25 % bekommt der Raucher und 50 % atmen die Anwesenden „passiven“ Raucher ein. Also, es lohnt sich, nicht zu rauchen!




