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DiDeSchule » Культура » Текст по теме Отдых. Was vom Urlaub haben!

Текст по теме Отдых. Was vom Urlaub haben!

Die meisten Menschen machen den Fehler, dass sie den Urlaub nicht richtig ausnutzen. Und alles nur, weil diese unglücklichen Menschen sich dem Urlaub einfach hingeben, sich ihm in die Arme werfen. Du kommen sie im Ferienort an, fragen gleich nach dem Bett und legen sich erst mal ein Stündchen hin. Meist werden dann sowieso drei Stunden draus, und so kommt schon die Zeit des Abendbrotes… Der schöne Tag ist schon zu Ende, und man hat noch gar nichts richtig davon gehabt, so beginnt eine der Humoresken von John Stave. Und er hat damit nicht so unrecht. 
Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, seine Ferien oder seinen Urlaub sinnvoll zu gestalten: ein See-Urlaub, ein Gebirgs-Urlaub, ein Stadt-Urlaub. Und wie wäre es mit dem Reisen? 

Eine der Lebensmaximen von Johann Wolfgang Goethe war: „Was ich nicht gelernt habe, das habe ich erwandert“. Goethes Worte haben heute nichts von ihrer Richtigkeit verloren. Man muss nur die Kunst des Reisens beherrschen. Die Kunst des Reisens - wie soll man sie erklären? Allgemein handelt es sich um die Fähigkeit, die beiden Hauptzwecke des Reisens, Erholung und Selbstbildung, harmonisch miteinander zu verbinden. 
Man nimmt Landkarte und Reiseführer zur Hand und hat vor, auf Entdeckungsfahrt zu ziehen. Die meisten Menschen wissen ja gar nicht, was es in ihrer Heimat noch alles zu entdecken gibt. Sie hält viel Erlebenswertes bereit, Es lohnt sich, sie zu jeder Jahreszeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad, mit der Eisenbahn oder mit dem Motorrad kennenzulernen, sich Bekanntes in Erinnerung zu rufen und Neues zu entdecken. 
Nennen wir nun zwei Möglichkeiten, eine solche Urlaubsreise organisatorisch vorzubereiten. Die erste ist am bequemsten: Wir wählen uns eine kleine Stadt als Standquartier und erreichen von hier aus dem Orte in der näheren und weiteren Umgebung. Das hat einige Vorteile: Wir können uns hier mehrere Tage aufhalten. Wir wissen, dass uns am Ende jedes Tages ein Bett erwartet, und wir lernen auf unseren Wanderungen auch jene Orte kennen, welche sonst nur den Einheimischen bekannt sind. 
Die zweite Möglichkeit: man zieht einfach durch das Land und kann sich auch mit einem Zelt zufriedengeben. Wir wollen uns einfach an den Schönheiten der Heimat erfreuen. Man muss es verstehen, die Welt mit offenen Augen zu sehen, nicht taub und blind von Station zu Station zu hetzen, sondern auch im Alltäglichen Schönheit zu entdecken. 
In unseren Tagen ist es möglich, in den Flugzeugen, diesen modernsten Verkehrsmitteln zu reisen. Aber eine Landschaft aus der Luft zu betrachten, scheint nicht allen interessant zu sein. Die Maschinen fliegen in solchen Höhen, dass man selbst von den Großstädten nicht viel zu sehen bekommt. 
Nur beim Starten und Landen erkennt man eigentlich etwas von dem Gebiet da unten auf der Erde. Andererseits sehen wir aus der Luft nicht nur anders - wir sehen mehr: z. B. die Gliederung einer Landschaft, man sieht Zusammenhänge. Aus der Luft erkennt man, wo der Mensch zerstörerisch baute oder aber der Landschaft ein neues Gesicht, neue Reize gab. Aus der Luft können wir das sehen, was dem Wanderer, dem Autofahrer, dem Eisenbahresenden verborgen bleibt.
Die Deutschen sind sehr reiselustig. Viele machen sehr gern eine Rheinreise. In Strom und Landschaft sieht man eine Einheit. Diese Einheit allein macht den Rhein sehenswert und romantisch. Über keinen anderen deutschen Fluß gibt es so viele Sagen wie über den Rhein. Ein Reisender wird aber auch auf seiner Reise sehen, dass der Rhein seine Romantik und Vergangenheit zum Teil verliert – der Fluß ist ein wichtiger Transportweg für Güter, ist von Wirtschaft und Industrie nicht zu trennen. 
Wenn man eine Rheinreise macht, kommt man unbedingt nach Köln. Köln ist in erster Linie eine Domstadt. Wenn man ein Stadtbild betrachtet, wird schon verständlich, warum Köln die Domstadt heißt. Er überragt alles, und eigentlich scheint die Stadt überflüssig zu sein. Deswegen entsteht manchmal die Frage, ob die Touristen auch hierher kämen, wenn der Dom nicht wäre.


Köln – das ist auch Karneval, das ist rheinische Lebensart, das ist Messenstadt. Die Hohe Straße ist dem Kölner das, was Unter den Linden den Berlinern ist. Die Stadt hat, wie man so sagt, Ausstrahlung, man muss hier ein paar Stunden auf einer Bank oder in einem Café gegenüber dem Dom sitzen, nur beobachtend, schauend, zuschauend. Köln hat, dank dem Rhein, breite und lange Promenaden - sowohl links als auch rechtsrheinisch. Hier muss man sitzen und es wird nie langweilig. Es gibt immer etwas zu sehen, denn Schiff ist nicht gleich Schiff, und Wasser ist nicht gleich Wasser. Keine Stadt am Rhein kann man sich so schwer ohne Fluß vorstellen wie Köln- Stadt und Fluß sind eins. 
Wenn man den Rhein hinauffährt, kommt man in das Bergische Land mit seinen bekannten Städten: Solingen, Remscheid, Kronenberg. Wenn man von Solingen spricht, denkt man sofort an Bestecke. Es gibt hier noch Familienbetriebe mit über 200-jähriger Tradition.
In jeder Landschaft gibt es charakteristische Merkmale. Im Bergischen and ist es vor allem der Bergische Schrank. Man kann diese mächtigen Teichbemalten Stücke in Hotels sehen. Der Reisende steht diesen Schränken wenig hilflos gegenüber und fragt sich, warum solch ein Aufwand für einen Gast. 
Wie bei dem Namen Köln sofort der Rhein, der Karneval und der Dom ins Gedächtnis kommt, so bei Wuppertal sofort die Schwebebahn. Jenes technische Wunderwerk, 1890 gebaut, ist heute genauso ein Wunderwerk der Technik wie damals. Man kann wirklich sagen: die Welt hat ihresgleichen nicht. Im Jahre 1890 haben vielleicht die Verkehrsexperten gedacht, dass sie nur eine geniale Ingenieurleistung war. Die Vergangenheit hat bewiesen, dass die Schwebebahn für Wuppertal das beste und schnellste Verkehrsmittel ist. 
Sehr beliebt als Reiseziel ist die Stadt Altena, besonders für junge Leute wegen seiner Burg- Burgen gibt es im Rheinland genug. Bekannt ist dieses Städtchen dadurch, dass hier die erste Jugendherberge Deutschlands -- und damit der Welt - entstand (1912) und von hier aus die Jugendherbergsbewegung ihren Anfang nahm. Auch heute, gleich an welchem Tag, begegnet man Jugendgruppen auf der Burg, und es versteht sich von selbst, dass Schulausflüge nach Altena führen. Sicher konnte Richard Schirr- man nicht glauben-er hatte hier die erste Jugendherberge gegründet, – Wie schnell sich dieser Gedanke realisieren wird. Heute gibt es Jugendherbergen überall in der Welt. Ohne sie ist die Jugenderholung nicht denkbar. 
Was bringen die Urlauber mit, wenn sie nach zwei, drei Wochen braungebrannt und energiegeladen in ihren Heimatort zurückkehren? Die Antworten fallen je nach Temperament und Neigung verschieden eins darf als sicher gelten: Wer die Kunst des Reisens beherrscht, hat mehr in seinem geistigen Gepäck als jemand, dem diese Kunst ein Buch mit sieben Siegeln ist. 

путешествия отдых по немецки культура немцев о Германии и немцах
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Diana

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27-04-2020, 21:10

Дата пуликации

Культура / Лексика

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